Informationen aus der Gemeinderatssitzung

Bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 12. Februar hat GGR Ing. Christian Kudym in seiner Präsentation diverse Fehlinformationen und Missverständnisse zum Gegenstand „Sanierung Sportanlage“ richtig gestellt.

Basierend auf einem umfassenden Gutachten des Umweltbundesamtes (UBA) aus dem Jahr 2011 wurde klar dargelegt, dass sich sowohl der bestehende Bau, als auch die geplante Kabinenanlage auf KEINER Verdachtsfläche, d.h. eine Fläche, die den Verdacht einer erheblichen Umweltgefährdung begründet, befindet. Wir haben auch eine Archivaufnahme aus dem Jahr 1956 gefunden (Bild links), die deutlich zeigt, dass sich der umstrittene Teich nie auf diesem Gebiet befunden hat.

Foto für FAKTEN zur Sanierung SportplatzFoto für FAKTEN zur Sanierung Sportplatz

 

Weiters besteht auch lt. UBA keine erhebliche Umweltgefährdung für die gesamte Fläche. So scheint auch die Fläche, auf der sich die BMX-Bahn und der Tennisplatzes (ehem. Ziegelteich) befinden, im Verdachtsflächenkataster*) des Umweltbundesamtes NICHT als Verdachtsfläche auf, sondern ist eine Beobachtungsfläche**), d.h. eine Fläche, auf der das UBA weitere Untersuchungen durchführt und keine weiteren Sanierungsmaßnahmen vorschreibt.

Siehe https://secure.umweltbundesamt.at/altlasten/?servicehandler=publicgis

*) Der Verdachtsflächenkataster wird vom Umweltbundesamt geführt und beinhaltet jene von der Landeshauptfrau/vom Landeshauptmann gemeldeten Altablagerungen und Altstandorte, für die der Verdacht einer erheblichen Umweltgefährdung aufgrund früherer Nutzungsformen ausreichend begründet ist.

**) Beobachtungsflächen sind nach ÖNORM S 2086 jene Verdachtsflächen, die nach den Ergebnissen einer Gefährdungsabschätzung keine erhebliche Gefahr für die Gesundheit des Menschen oder die Umwelt darstellen, die jedoch aufgrund des Schadstoffpotentials unter Beobachtung zu halten ist. Diese Flächen verbleiben während der Beobachtung im Verdachtsflächenkataster.

Foto für FAKTEN zur Sanierung Sportplatz

Wir sind stets bestrebt, transparent und offen zu kommunizieren. Gerade bei sensiblen Themen wie diesem ist es wichtig, fachlich fundierte und abgesicherte Informationen zu verbreiten.

Fehlinformationen können dem Ansehen und dem Wert der Marktgemeinde Vösendorf durchaus schaden.